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Beschreibung:
Eine verstörende Mordserie hält Kopenhagen in Atem – und eine tödliche Jagd beginnt
Schnee und eisige Kälte haben sich über die Stadt gelegt, als Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Partner Janus West zu einem schaurigen Tatort gerufen werden. Ein junger Mann wurde ermordet aufgefunden und seine Leiche auf besondere Weise inszeniert: Im Schein hunderter Kerzen sind die Augen des Opfers mit antiken Goldmünzen bedeckt und lateinische Inschriften in seine Haut geritzt, während eine feine Schicht Eiskristalle den Körper bedeckt. Diese bizarre Entdeckung entpuppt sich als der erste einer Reihe brutaler Ritualmorde.
Dieser Killer hat seinen Opfern ein ganz besonderes Schicksal zugedacht …
Auf der Jagd nach einem offenbar von der Antike besessenen Killer kontaktieren die beiden Ermittler Saras Bruder Adam, einen auf Serienverbrechen spezialisierten Profiler. Einst standen sich die Geschwister nahe, doch seit der Verurteilung ihres Vaters Christian Levin wegen Mordes haben sie sich entfremdet. Als sich herausstellt, dass die beiden Goldmünzen ausgerechnet Christian Levin zu gehören scheinen, droht der Fall zu Saras persönlicher Zerreißprobe zu werden.
Zwischen Licht und Dunkelheit lauert das Böse
Um die Ermittlungen voranzutreiben, muss Sara tief in die düstere Vergangenheit ihrer Familie eintauchen und sich schließlich ihren dunkelsten Dämonen stellen.

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Beschreibung:
Ein Mann sitzt in einem Café mit Blick auf den Bahnhof, nippt an einem grünen Saft und beobachtet die Menschen. Das Leben steht für einen Moment still, während er auf den Bus wartet, der ihn zu seiner Frau bringt.
Jeden Tag ist er im Krankenhaus an ihrer Seite, bürstet ihr das Haar und erinnert sich an die prägenden Momente ihrer Beziehung. Und während er spürt, wie ihm die Liebe seines Lebens entgleitet, ringt er damit, wie seltsam der Umgang mit Pflege und Krankheit in der Gesellschaft ist. Er kommt nicht umhin, sich zu fragen, warum es normal ist, Trauerurlaub nach einem Tod zu nehmen, wenn er doch lieber die wenige Zeit, die ihnen noch bleibt, bei seiner Frau verbringen würde. So setzt er alles daran, seiner Frau in ihren letzten gemeinsamen Stunden ein Gefühl von Hoffnung zu geben. Wenn sie den Alltag bewahren möchten, dürfen gewisse Grenzen nicht überschritten werden. Aber liegt nicht genau in dieser Distanz eine große Schönheit?
Nao-Cola Yamazaki erzählt aufrichtig, tiefgründig und bewegend von Fürsorge und Pflege, aber auch von Gemeinschaft und Zusammenhalt in einer Welt, die sich zu schnell dreht.

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Beschreibung:
Der exzentrische kleine Verlag des Señor Bennet veröffentlicht englische Klassiker, die nie aus der Mode kommen und ein paar zeitgenössische Autoren, die wahrscheinlich nie in Mode kommen werden. Angesiedelt in einem halbverfallenen Tempel in Barcelona, in dem Zitronenbäume zwischen Bücherregalen wachsen, kommt Dalia Ediciones gerade so über die Runden. Als Bennet seiner buchbegeisterten Nichte Beatriz vorschlägt, die Stellung zu halten, während er nach einem wertvollen Buch fahndet, ahnt diese nicht, dass sie sich mit einem britischen Übersetzer ohne festen Wohnsitz, einer Telefonistin, die immer nur schläft und einer Handvoll schwieriger Autoren herumschlagen muss. Doch dann kommt alles anders als gedacht – und noch viel besser …

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Beschreibung:
Wenn der Schnee in den Alpen bis ins Tal hinunter schmilzt, ist es soweit: Die Mutter erwacht aus ihrem Winterschlaf, den Kopf voller Träume der letzten Monate. Erwartet wird sie vom Großvater, umsorgt von ihren Kindern, den Zwillingen. Schon bald reisen die ersten Besucher an, denn die Träume der Mutter versprechen Rat und spenden Trost. So geht es Jahr für Jahr. Doch in diesem Sommer, dem zehnten der Zwillinge, wird sich alles ändern – und was die Mutter weissagt, wahr werden.
Mit der Schneeschmelze werden die Zwillinge vom “Apo”, dem Großvater, in den Keller geschickt, um die Mutter zu wecken. Dort ruht sie über die Wintermonate zwischen Essensvorräten, die sie durch den Schlaf gebracht haben. Mit dem Wecken beginnt das Jahr der Familie aufs Neue: Wieder kommt die Mutter langsam zu Sinnen, um ihrer Arbeit nachzugehen. Die Niederschriften der Träume aus ihrem langen Schlaf füllen Seiten über Seiten. Während der Großvater alles für die Besucher bereitet, die ins Tal kommen, um die Prophezeiungen der Mutter zu hören, lernen die Zwillinge, wie das Familiengeschäft zu unterhalten ist – und werden in diesem Jahr doch immer eigensinniger. Als sich eine Gruppe Fremder für das Geheimnis der Mutter interessiert und ein unangemeldeter Besucher die Geschäfte verwirrt, ist klar: Niemand schläft in diesem Jahr unverändert wieder ein.

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Beschreibung:
Nach dem Ersten Weltkrieg taumelte Berlin zwischen Aufbruch und Krise: Streiks, Hunger, Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit prägten die Innenstadt, während in vielen Vororten großbürgerlicher Wohlstand dominierte. Die Stadt erlebte einen kulturellen Höhenflug, doch die fehlende Verwaltungseinheit blockierte wichtige Reformen.
Andreas Splanemann erzählt, wie Berlin trotz politischer Blockaden, sozialer Gegensätze und wachsender kommunaler Konflikte seinen Weg zur geeinten Metropole fand. Dabei legt er den Fokus auf die handelnden Personen und zeigt, welche Widerstände sie überwinden mussten, bevor die Stadt am 1. Oktober 1920 als “Groß‑Berlin” zur drittgrößten Stadt der Welt werden konnte.

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Beschreibung:
Gulistan lebt mit ihrem Mann Çiya in einem Land, das sie anfeindet für ihre Sprache, ihr Denken, ihr ganzes Sein. Unter dem diktatorischen Regime Saddam Husseins werden sie als Kurden verfolgt. Als Çiya verschwindet, begibt Gulistan sich auf die Suche nach ihm. Nichts kann ihren Willen brechen, ihren Geliebten wiederzufinden, auch wenn ihr immer wieder das Ausmaß ihrer eigenen Ohnmacht vor Augen geführt wird. Schließlich begegnet sie Çiya bei einer Versammlung inmitten einer Menschenmasse wieder – in der Uniform des Diktators, als dessen Doppelgänger. Gulistan wird verhaftet und verliert zunehmend den Verstand, doch entwickelt umso stärkere Widerstandskräfte, nicht erst, als sie von ihrer Schwangerschaft erfährt.
Wie soll man nicht dem Wahn verfallen angesichts einer Diktatur, die Wahrheiten verdreht, den Menschen alles nimmt und nichts kennt als die Sprache der Gewalt? Karosh Taha schreibt über die Angst in den Straßen, die Grausamkeit eines paranoiden Systems und den Widerstand durchs Erzählen, vielstimmig, lyrisch, dicht.

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