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Beschreibung:
In Las Vegas blüht ein Jacaranda-Baum außerhalb der Saison – violett und trotzig, als wüsste er etwas, das niemand sonst weiß. Unter seinen Ästen wuchsen vier Kinder auf: Leila, die Künstlerin, die Schönheit festhalten will, bevor sie verschwindet. Marcus, der Programmierer, der in Code und Jazz die gleiche Logik findet. Tessa, die Beobachterin, die die alten Geschichten in sich trägt. Sam, die Dichterin, die Neruda rezitiert und das Medaillon ihrer Abuela am Hals trägt.
Sie spielten in denselben Straßen, teilten dieselben Träume, kannten einander seit dem Kindergarten. Ihre Eltern – Künstler und Musiker, Ingenieure und Lehrer – bauten ein Leben auf in dieser multikulturellen Ecke der Wüste, wo Día de los Muertos-Dekorationen neben Kürbissen standen und das Café an der Ecke nach Pan dulce duftete. Eine Nachbarschaft, in der Grenzen verschwammen und Zugehörigkeit keine Frage der Papiere war.


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